Umfrage 2012: Angst vor Einsamkeit im Alter ist zurückgegangen


Weniger als ein Drittel der Menschen in Deutschland fürchtet, im Alter zu vereinsamen. Dies geht aus einer erneuten Umfrage im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hervor. Die Angaben der Umfragen aus den Jahren 2010 und 2012 lassen sich miteinander vergleichen und zeigen bemerkenswerte Ergebnisse:

Die Angst vor Einsamkeit im Alter ist deutlich zurückgegangen. Erklärten im Jahr 2010 noch 41 Prozent der Befragten, sie hätten Angst, im Alter einsam zu sein, lag der Anteil 2012 nur noch bei 31 Prozent. Der Rückgang ist bei den Frauen sogar stärker als bei den Männern ausgefallen (Grafik 1 - PDF, 44 KB). Vor allem aber zeigt die Umfrage, dass die Angst vor Einsamkeit mit zunehmendem Alter sinkt (Grafik 2 - PDF, 29 KB).

Wann ist ein Mensch alt und welche Vorstellungen werden mit Altsein verbunden? Ein Vergleich der Ergebnisse zu diesen Fragen macht deutlich: Bei der Altersdefinition spielt in beiden Umfragejahren das subjektive Altersempfinden eine fast gleichbleibend wichtige Rolle (Grafik 3 - PDF, 37 KB). Erfreulicherweise verbinden aber weniger Befragte „Altsein“ mit Krankheit und Gebrechlichkeit.

Mit 96 Prozent gleichbleibend hoch dagegen ist die Bereitschaft, auch im Alter für andere da zu sein und mit fast 90 Prozent ist der Wunsch geblieben, Neues zu lernen und aktiv zu sein (Grafik 4 - PDF, 47 KB).

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