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Ein älteres Paar strahlt Aktivität und Lebensfreude im Alter aus

Sicherheit im Alter

Im Bild ist ein Rollator mit Handtasche zu sehen
Bildnachweis BMFSFJ

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) engagiert sich zusammen mit der Deutschen Hochschule der Polizei im Bereich der Kriminalprävention für mehr Sicherheit im Alter. Zunächst wurde in einer breit angelegten Studie "Kriminalität und Gewalt im Leben alter Menschen“ die tatsächliche Gefährdungssituation älterer Frauen und Männern untersucht und festgestellt: Ältere werden eher seltener Opfer von Straftaten als jüngere Erwachsene. Im Bereich der Vermögensdelikte aber (z. B. Trickbetrug und Trickdiebstahl) sind vor allem Menschen im höheren Alter gefährdet, weil ihr Vertrauen offenbar leichter missbraucht werden kann. 

In den darauf aufbauenden Aktionsprogrammen "Sicher leben im Alter" (SiliA) und "Sicherheitspotenziale im höheren Lebensalter" (SiPo) wurden eine Fülle präventiver Maßnahmen entwickelt und erprobt, die auf die spezifischen Probleme Älterer abgestimmt sind:
Schulungsangebote für Beschäftigte aus den Bereichen Altenhilfe und Integration haben für das Thema "Partnergewalt im Alter" sensibilisiert und Angebote für Pflegekräfte haben aufgezeigt, wie Gewalt und Vernachlässigung in der Pflege erkannt und vermieden werden kann.

Im Vordergrund stand aber die Frage: Wie können sich ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger gegen Trickbetrug und Trickdiebstahl wappnen? Gerade hier ist es wichtig, wachsam und informiert zu sein. Auf der Webseite der Deutschen Hochschule der Polizei sind zahlreiche Broschüren zum Thema eingestellt, die sich an die Älteren selbst, ihre Angehörigen, aber auch an Dritte (z. B. Bankbeschäftigte, Freundeskreis und Nachbarschaft) richten.

Sicherheit ist gerade für Menschen im höheren Lebensalter ein wichtiger Aspekt von Lebensqualität. Und das alltägliche, sicherheitsorientierte Handeln der Älteren zeigt: Viele haben schon Lösungen für ihre eigene Sicherheit gefunden. Mit einem besonderen Trainingsprogramm wurden darüber hinaus ihr Selbstbewusstsein und sicherheitsbezogenes Handeln gestärkt.

Die Broschüre „Sicherheitspotenziale im höheren Lebensalter“ gibt eine zusammenfassende Darstellung der Studie und ihrer Ergebnisse. Und die Broschüre "Rate mal, wer dran ist?" informiert anschaulich und praxisnah über die Tricks von Kriminellen und auch über die Möglichkeiten, sich davor zu schützen.

Die neue Kurz-Broschüre „Sicher leben im Alter“ gibt einen Überblick über all diese Maßnahmen und führt Sie zu den Studien, Aktionsprogrammen und Informationen, die Sie herunterladen oder zum Teil auch in Printform bestellen können.

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Weiteres zum Thema:

Sicherheit im Alter (https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/aeltere-menschen/zuhause-im-alter-soziales-wohnen/sicherheit-im-alter/77484)

Sicherheitspotenziale im höheren Alter (Interview mit Prof. Dr. Thomas Görgen, Diplom Psychologe, Professor für Kriminologie und Leiter des Fachgebiets Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster

Sicherheit im Alter (mit Informationen des Bundeskriminalamtes zu betrügerischen Gewinnversprechen am Telefon).

Selbstbewusst und sicher im Alter

Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig

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