Navigation und Service

Direkt zu:

Hauptmenü

Ein älteres Paar strahlt Aktivität und Lebensfreude im Alter aus

Runder Tisch „Aktives Altern – Übergänge gestalten“
Fachkonferenz zur Umsetzung der Ergebnisse am 13.12.2017

Die Menschen in unserer Gesellschaft werden erfreulicherweise immer älter. Gleichzeitig werden weniger Kinder geboren. Die Bundesregierung hat die Herausforderungen, die mit dem demografischen Wandel einhergehen, angenommen und eine Demografiestrategie entwickelt.

Als ergänzende Maßnahme wurde der Runde Tisch „Aktives Altern – Übergänge gestalten“ im Mai 2015 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen, der sich mit Themen des aktiven und gesunden Alterns befasst hat.

Ältere Menschen sind heute in der Regel gesünder, aktiver und besser ausgebildet als noch vor 30 Jahren. Es gilt, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um dieses Potential zu aktivieren. Ziel ist, die Gruppe der über 55-jährigen Bürgerinnen und Bürger anzusprechen und rechtzeitig vor Eintritt in den Ruhestand für die Chance eines aktiven Alterns zu sensibilisieren, zum Beispiel im Bereich des gemeinwohl-orientierten freiwilligen Engagements.

Dabei stehen die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer im Mittelpunkt, die in den kommenden Jahren sukzessive in den Ruhestand gehen werden. Babyboomer sind die Gruppe der Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er Jahre Geborenen. Circa 13 Millionen von ihnen werden bis 2031 in den Ruhestand gehen: Das sind etwa 37 Prozent aller derzeit Erwerbstätigen.

Am Runden Tisch hatten sich Fachleute aus Zivilgesellschaft, Bund, Ländern und Kommunen zusammengefunden, um in drei Arbeitsgruppen Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Dabei waren drei zentrale Handlungsfelder im Blick:

  • Übergangsmanagement
  • Bildung im und für das Alter/Digitalisierung
  • Engagement nach Beendigung der Erwerbstätigkeit

Am 31. Mai 2017 wurden als Ergebnis Handlungsempfehlungen beschlossen und in einem Zehn-Punkte-Papier veröffentlicht. Die Ergebnisse und Empfehlungen stehen auf der unten angegebenen Seite des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. Frankfurt (ISS) bereit.

Fachkonferenzen haben im Anschluss die Möglichkeiten zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen mit einer breiten Fachöffentlichkeit bundesweit erörtert und diskutiert. Die Konferenz vom 13. Dezember 2017 in Bonn war die letzte von insgesamt vier Veranstaltungen, die in Kooperation mit dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. Frankfurt durchgeführt wurden.

Zu den drei genannten Handlungsfeldern wurden – wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen auch – Fachforen für einen Austausch eingerichtet. Die Diskussionen wurden lebhaft geführt. Aufgaben und Chancen aller Akteurinnen und Akteure bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen wurden aufgezeigt. 
Die Präsentationen zu den Vorträgen und die Ergebnisse der Diskussionen in Bonn sowie die Präsentationen der übrigen Veranstaltungen finden Sie dokumentiert auf der Internetseite des ISS.

Weiter führende Links:
Demografiestrategie der Bundesregierung
Demografieportal des Bundes und der Länder 

 

 

Soziale Netzwerke

Werden Sie Fan und folgen Sie dem Programm Altersbilder!
Netiquette

Facebbok-Icon
Twitter-Icon