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Ein älteres Paar strahlt Aktivität und Lebensfreude im Alter aus

Intergenerationelles Roboterprojekt

Älterer Herr erklärt einem jungen Mädchen etwas an einem Bildschirm.
Foto: © Patrick Ney

Die Zukunft und auch der Alltag werden zunehmend digitaler. In Hannover unterstützen 26 ehrenamtliche Lotsinnen und Lotsen für Medien- und Technik zwischen 30 und 76 Jahren nicht nur Menschen ab 60Plus, sondern auch junge Menschen. Im Rahmen eines einjährigen Schulprojektes bauen sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 – 16 Jahren Roboter.

In den Workshops werden Programmierkenntnisse interaktiv und spielerisch vermittelt, sowie vor allem Mädchen für naturwissenschaftliche Bereiche begeistert. Zudem werden die jungen Roboterschaffenden in den Workshops selbst aktiv und können sich ausprobieren. An speziellen Robotern werden zunächst die Grundlagen des Programmierens erlernt und anschließend die Programmierung über eine grafische Oberfläche, die international in der Bildungsarbeit eingesetzt wird, erprobt. Im Laufe der Zeit werden die Programmierfähigkeiten immer mehr verbessert, damit eine selbständige Programmierung möglich ist und die digitalisierte Welt mitgestaltet werden kann.

Die Teams aus Alt und Jung erwecken schließlich die kleinen Roboter zum Leben. Beispielsweise werden sie mit Smartphone so gesteuert, dass sie Gegenständen ausweichen oder Lieder auf einem Xylofon spielen. Diese gemeinsamen Aktivitäten tragen aber auch zum gegenseitigen Verständnis und somit zum Zusammenhalt der Generationen bei.

Das Projekt Medien- und Techniklotsen Hannover (Muth) in Verbindung mit dem Programmieren in Schulen wurde in der Kategorie 3 „Kommunen für Ältere“ mit dem „Goldenen Internetpreis 2017“ ausgezeichnet. Weitere intergenerationelle Roboterprojekte sind schon geplant.

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