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Ein älteres Paar strahlt Aktivität und Lebensfreude im Alter aus

Die Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ in der 56. Oberschule in Leipzig

Banner mit Fotos der Wanderausstellung "Was heißt schon alt?"
© BAFzA Köln

Die generationenverbindende Wanderausstellung des Bundesfamilienministeriums „Was heißt schon alt?“ war vom 29. April bis zum 19. Mai 2015 in der Aula der 56. Oberschule der Stadt Leipzig zu sehen. Ausstellungen gibt es viele. Aber eine, die durch die Initiative von Schülerinnen und Schülern gestaltet wurde, um die Welt in den Augen eines älteren Menschen zu sehen, ist schon etwas Besonderes.


Im Rahmen des COMENIUS-Schulprojektes „The world: through my eyes, through your eyes“ stellten sich Schülerinnen und Schüler aus neun verschiedenen Ländern zunächst die Frage „In welchem Licht erscheint die Welt in den Augen eines älteren Menschen? Hierzu suchten sie sich ein lehrplanrelevantes Thema aus der Altenarbeit aus und setzten ihre Ideen mit viel Kreativität und Engagement um.

Besuche, Interviews, Ausstellungen und gemeinsame Aktivitäten mit Jung und Alt trugen dazu bei, über die eigenen Vorstellungen vom Alter(n) nachzudenken, miteinander ins Gespräch zu kommen und andere Sichtweisen kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schülern aus Polen, Finnland, Spanien, Italien, Griechenland, Türkei, Belgien und der Slowakischen Republik haben anschließend ihre Ergebnisse rund um das Thema Alter(n) zusammengetragen, verglichen und auf der Internetseite zum Projekt vorgestellt.

Am 5. Mai 2015 besuchten Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen in der Oberschule Leipzig die interaktive Ausstellung „Was heißt schon alt?“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und jugend und konnten ebenso wie die vielen anderen Besucherinnen und Besucher feststellen: Das Alter hat viele Gesichter. Die Leipziger Schülerinnen und Schüler führten nicht nur durch die Ausstellung, sondern haben sich auch viele Mitmachaktionen ausgedacht; so wurde es eine Erlebnisausstellung für alle Gäste. Ob Wahl eines Lieblingsfotos, Beantwortung eines Fragebogens, Interviews mit Besucherinnen und Besuchern, Videos mit vielen Stimmen zum Alter, es gab viele Möglichkeiten, interessante Fakten über das Alter und ältere Menschen zu entdecken. Am Ende waren es vielfältige Altersbilder, die mit Vorurteilen aufräumen und nicht zuletzt die Empathie gegenüber der älteren Generation fördern.

Zum Abschluss des Rundgangs konnten die Gäste ihr Wissen mit einem Quiz an einer interaktiven Station testen und erweitern. Die  Einträge im Gästebuch zeigen, dass allein schon die Ideen der Leipziger Schülerinnen und Schüler viel bewirken können.    

Mit der Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“  setzt sich das Bundesfamilienministerium dafür ein, ein neues und differenziertes Bild vom Alter in unserer Gesellschaft zu verankern. Die Ausstellung ist noch das ganze Jahr unterwegs und an verschiedenen Orten zu sehen.  

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