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Ein älteres Paar strahlt Aktivität und Lebensfreude im Alter aus

Die Potenziale des Alters

Das Bild zeigt die Gäste der Veranstaltung Engagiert für die Kommune von morgen
Bildnachweis: Körber-Stiftung/André Wagenzik (Gäste des Symposiums)

Im Rahmen des Projektes »Potenziale des Alters« der Körber-Stiftung ging es beim 6. Symposium „Engagiert für die Kommune von morgen“ um das Engagement älterer Frauen und Männer. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war, mit ausgewählten deutschen und internationalen guten Praxisbeispielen zu zeigen, wie sich Ältere in die Gesellschaft einbringen und sie kreativ und verantwortlich mitgestalten.

Die Expertenvorträge, Podiumsgespräche und Lernforen machten deutlich: Die freiwillige Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern wird bei der nachhaltigen Gestaltung des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die heutigen älteren Frauen und Männer sind im Durchschnitt gesünder, besser ausgebildet und aktiver als frühere Generationen. Immer mehr ältere Menschen sind keineswegs an einem Rückzug aus der Gesellschaft interessiert, sondern wollen sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in die Gesellschaft einbringen und damit das soziale Miteinander stärken.

Es wächst aber auch das Bewusstsein: Bürgerschaftliches Engagement von und für ältere Menschen findet dort statt, wo die Menschen leben, in ihrem eigenen Lebensumfeld. Lokale Infrastruktur und die sozialen Netzwerke in örtlichen Gemeinschaften sind für die Qualität des Lebens insbesondere im Alter entscheidend. Kommunen können bürgerschaftliches Engagement mit zuverlässigen Rahmenbedingungen unterstützen und die vielfältig vorhandenen Potenziale älterer Menschen fördern. Die Beispiele aus Deutschland, USA, England, Slowenien, Schweiz und Irland zeigten eindrucksvoll die Vielfalt des Engagements und gute Gelingensfaktoren. Auch die westfälische Stadt Arnsberg beschäftigt sich seit Jahren mit der Nutzung des großen Engagementpotenzials. Schwerpunkte sind die Förderung der Selbsthilfe unter älteren Menschen, ein ideenreicher Austausch zwischen den Generationen und die Entwicklung neuer, vernetzter Unterstützungssysteme für die Pflege und Versorgung hilfebedürftiger älterer Menschen.

Aktuell stellen auch der Siebte Altenbericht sowie der Zweite Engagementbericht der Bundesregierung die lokale Ebene in den Mittelpunkt. Die Berichte sollen aufzeigen, welchen Beitrag die kommunale Politik und örtliche Gemeinschaften leisten können, um älter werdenden Menschen Teilhabe zu ermöglichen sowie ein aktives Altern in Selbst- und Mitverantwortung zu unterstützen.

Am Ende der Veranstaltung stand für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest: Unsere Gesellschaft braucht die Potenziale älterer Menschen und Ältere wollen auch gern Verantwortung übernehmen.

Den Bericht über das Symposium finden Sie hier -PDF, 451 KB
Kommunen gestalten die Zukunft

Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig

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