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Ein älteres Paar strahlt Aktivität und Lebensfreude im Alter aus

100 Jahre Leben

Das Foto zeigt eine 100-Jährige aus der Wanderausstellung 100 Jahre leben
Foto: BAFzA - Plakatausschnitt aus der Wanderausstellung "100 Jahre Leben"

Ist das sehr hohe Alter mit gesundheitlichen Einschränkungen, kognitiven Defiziten und Einsamkeit verbunden oder wie sind die Lebenslagen der Hundertjährigen von heute? Die Zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie der Universität Heidelberg zeigt ein differenziertes Bild der heutigen Generation der über Hundertjährigen, das auch die Potenziale und Fähigkeiten in den Blick nimmt.

Dass die heutigen Hundertjährigen geistig und körperlich um einiges fitter sind als die noch wenigen Gleichaltrigen früherer Generationen, zeigt auch die Ausstellung „100 Jahre Leben“, die Markus Har-mann vom Diözesan-Caritasverband des Erzbistums Köln initiiert hat. Die Portraits von drei Männern und sieben Frauen zeigen uns: Menschen im sehr hohen Alter haben viel zu erzählen. Ihre berührenden Geschichten machen die Vergangenheit lebendig. Sie schauen auf zwei Weltkriege und eine Zeit zurück, die sich rasant verändert hat. Sie haben Zerstörung und Wiederaufbau erlebt sowie wirtschaftliche und persönliche Krisen überwunden.

Nicht ohne Grund ist diese Ausstellung derzeit im Edmund-Hilvert-Haus in Düsseldorf zu sehen. Zum einen gibt die Ausstellung einer gemeinsamen Feier aus Anlass eines 102. Geburtstages den passenden Rahmen. Zum anderen leb(t)en mehrere 100-Jährige, auch zwei der portraitierten Frauen, in dieser Pflegeeinrichtung. Sie alle sind außergewöhnliche Beispiele dafür, dass ein aktives und geistig reges Leben auch mit 100 Jahren und mehr noch möglich ist. Das Konzept, möglichst lange die Eigenständigkeit alter Menschen zu erhalten, hat sich für die Bewohnerinnen und Bewohner im Edmund-Hilvert-Haus bewährt. Insbesondere die vielen Begegnungen der Bewohnerinnen und Bewohner mit Kita-Kindern sowie Schülerinnen und Schülern tragen zu mehr Lebensqualität und sozialer Teilhabe bei.

Der Caritasverband möchte die Lebensgeschichten seiner Hundertjährigen weiterhin sammeln und damit auch einen Perspektivwechsel bewirken: Weg von einer Sicht auf das Alter, die nur die Begrenzungen und die Verluste von Autonomie sieht, hin zu einer Perspektive, die auch die Gestaltungsmöglichkeiten, Potenziale und Fähigkeiten der Menschen im hohen Alter in den Blick nimmt und fördert.

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