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Jung und Alt begegnen sich

Das Foto zeigt einen Jugendlichen, der eine ältere Frau am Computer begleitet
© Andrea Hofmann: Menschen im Alter

Das Bedürfnis, sich um andere Menschen zu sorgen sowie sich nützlich und gebraucht zu fühlen, hört selbst im hohen Alter nicht auf. Dies ist das Ergebnis der Studie des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg (Generali Hochaltrigenstudie 2014). Obwohl die Anzahl älterer Menschen in Deutschland so hoch ist wie noch nie, wachsen immer weniger junge Menschen in einem gemeinsamen Umfeld mit ihren Großeltern oder anderen älteren Menschen auf und der alltägliche Kontakt fehlt. Alt und Jung haben sich aber viel zu erzählen und so haben generationenübergreifende Projekte in den letzten Jahren eine neue Konjunktur erfahren.

Ob z. B. Kunst, Kultur oder Bildung, in vielen Bereichen bieten Generationenprojekte vielfältige Möglichkeiten, um einen Dialog der Generationen zu fördern. Beispielhaft für die vielen Projekte stehen das Lernprojekt die "Werkstatt der Generationen" der Integrativen Montessori Schule München und das Kunstprojekt ‚Hey Alter ..! Eine Ausstellung für Jung und Alt“ der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg, die beide mit dem Deutschen Alterspreis 2014 ausgezeichnet wurden: Aber auch die Erlebnisausstellung Dialog mit der Zeit, das jährlich stattfindende Europäisches Filmfestival der Generationen und der vom Bundesfamilienministerium geförderte Bundeswettbewerb Video der Generationen tragen dazu bei, sich mit Altersbildern und den Erfahrungswelten der Älteren auseinander zu setzen.

Sich zu begegnen, gemeinsam Neues zu erleben, einander zu unterstützen und voneinander zu lernen, bereichern beide Generationen. Kindertagesstätten und Altenhilfeeinrichtungen haben die Idee der intergenerativen Zusammenarbeit schon längst aufgegriffen und die vom Bundesfamilienministerium geförderte Generationenbrücke Deutschland begleitet regelmäßige Begegnungen zwischen Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen sowie Kindergarten- und Schulkindern.

Mit dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser fördert das Bundesfamilienministerium gezielt das generationenübergreifende Miteinander und Engagement: Ob gegenseitiger Austausch von Erfahrungen in Erzählcafes oder Förderung von Kindern- und Jugendlichen durch Lesepatenschaften und Ausbildungsmentoring, die Bandbreite der Angebote und Aktivitäten in den Mehrgenerationenhäusern ist groß. Es sind aber nicht immer nur die älteren Menschen, die mit Fachwissen und Lebenserfahrung weiterhelfen. Bei Internetpatenschaften sind die Jugendlichen Mentoren und Mentorinnen der Älteren.

Förderung des freiwilligen Engagements braucht eine solide wissenschaftliche Datengrundlage. Mit dem Freiwilligensurvey beobachtet das Bundesfamilienministerium im fünfjährigen Rhythmus die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements.

Weiteres zum Thema:
Deutscher Alterspreis 2014 zeigt neue Bilder vom Alter
Das Alter in Mehrgenerationenhäuser
Europäisches Filmfestival der Generationen
Bundeswettbewerb Video der Generationen

 

 

Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig

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