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Internationaler Seniorentag (Weltaltentag)

Das Foto zeigt ewinen älteren Herrn, der beschützend seinen Arm auf die Schulter einer älteren Frau mit Rollator legt.
Bildnachweis Jürgen Hanke

1990 haben die Vereinten Nationen den 1. Oktober zum Internationalen Tag der älteren Menschen ("International Day of Older Persons“) erklärt. Mit diesem Tag sollen alljährlich nicht nur die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Lebensbedingungen älterer Frauen und Männer, sondern auch das Engagement der Älteren für die Gesellschaft und den Zusammenhalt der Familie in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt werden.

Die international tätige Hilfsorganisation HelpAge vergleicht mit dem Weltalten-Index 2015 die Lebenssituation älterer Menschen weltweit. Der Bericht macht deutlich, dass sich Ungleichheiten zwischen einkommensstarken und einkommensschwachen Ländern verstärken und Frauen häufiger von Altersarmut betroffen sind.

Angesichts der für die gesamte Europäische Union prognostizierten Bevölkerungsentwicklung (eurostat pressemitteilung 166/2015 vom 29. September 2015 - PDF, 265 KB) stellt sich die Frage, wie Menschen in Europa künftig leben, arbeiten, planen und lernen werden. Die Prognosen machen deutlich: Die steigende Zahl Älterer, die sinkende Zahl Jüngerer und der Rückgang Erwerbstätiger ist eine große soziale, ökonomische und politische Herausforderung. Wie können Menschenrechte, Gesundheit und Teilhabe bis ins hohe Alter garantiert sowie insbesondere Altersarmut und Diskriminierung bekämpft und dabei Generationengerechtigkeit im Blick behalten werden?

In Deutschland stellen bundesweit viele Akteure aus der Zivilgesellschaft diesen Tag mit besonderen Aktionen und Veranstaltungen in den Focus der Öffentlichkeit. 2016 findet erstmals eine bundesweite Konferenz zum „Internationalen Tag der älteren Menschen“ statt, unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, in Kooperation mit dem Land Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt Magdeburg.

Das Bundesfamilienministerium macht mit einem kurzen Film zur Seniorenpolitik die Lebensleistungen der Älteren und ihre wichtige Rolle für das gesellschaftliche Miteinander sichtbar. Es wird aber auch deutlich: Eine gelingende Politik für ältere Menschen hat zwei große Aufgaben. Sie muss ältere Menschen in ihren Bedürfnissen unterstützen und die vorhandenen Potenziale älterer Frauen und Männer fördern.

Video

Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig

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